der schwarze Vogel,
hoch über uns schwebend,
und er kannte den Weg.
Bei jeder Rast musterte er uns
mit kaltem Blick,
einen nach dem anderen,
und mahnte schreiend zum Aufbruch.
Nachts lief er ungeduldig
zwischen unseren warmen Körpern
hin und her.
Wir waren Verdammte
auf schwankendem Boden,
mit zerplatzten Lippen
und geschwollenen Zungen,
aneinander gekettet,
ein Rudel,
das seine allerletzte Chance ergriff,
wie der Halunke
am Kreuz neben Jesus.
Ein dünner Spalt
in der Mauer des Schicksals,
und wir wanden uns
geschickt hindurch,
getrieben von den geflüsterten Worten
eines sterbenden Greises,
die Reichtum versprachen
und ein neues, gelungenes Leben.
Sich aus dem Dreck aufrichtend
spendete uns der Alte
höhnisch seinen letzten Segen.
Wir mussten ihm die Finger brechen
für diese Zeichnung
mit dem Kreuz in der Mitte.
Unser Zug,
dem Glück entgegen,
ging vorbei an Schädelstätten
und staubigen Abgründen,
Gottes warnenden Zeichen.
Und nachts, auf steinigem Bett,
erschien das Bild der Liebsten
hoch oben in den Sternen.
Ein großer, böser Spieler
ließ uns lächelnd
über sein Brett marschieren,
und wir versuchten,
ihn bei Laune zu halten,
gehorsam der Zahl der Augen folgend.
Doch sein Blick ging schon zur Uhr,
er würde gähnen, sich recken
und beim Aufstehen gelangweilt
die Figuren vom Tisch fegen.